
Monster des Grauens greifen an
Originaltitel: ...... ゲゾラ・ガニメ・カメーバ 決戦! 南海の大怪獣
Rômaji: ......
Gezora,
Ganime, Kameba: Kessen! Nankai
no daikaijû
Alternativtitel: ......
Aliens -
Monster des Grauens greifen an,
The Space
Amoeba
Produktionsland und Jahr:
...... Japan 1970
Regie: ...... Ishirô Honda
Drehbuch:
...... Ei Ogawa
Darsteller: ...... Akira
Kubo, Atsuko Takahashi u.a.
Links: ......
OFDb, IMDb
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Ishirô Honda serviert TRASH!
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Monster des Grauens greifen an ist mal wieder
einer der Filme über die ich im Vorfeld nur schlechtes gehört habe.
Umso größer war die Überraschung, als sich der Film als äußerst
unterhaltsames Monsterkino erwies.
Eine kurz zuvor
ins All geschossener Raumkapsel wird von einer außerirdischen
Lebensform in Besitz genommen und stürzt auf eine kleine Insel irgendwo
im Pazifik. Ein Fotograf wird von einem Touristik Konzern wird damit
beauftragt,
eben diese Insel, zu fotografieren. Zusammen mit einer Angestellten des
Konzerns und einem Wissenschaftler soll Er prüfen, ob sich die Insel
als Urlaubsort eignet. Auf dem Schiff, das die 3 zur Insel bringt,
lernt man auch einen Mann
kennen, der ebenfalls das selbe Reiseziel hat. Es soll sich noch
herausstellen, dass Er ein Spion der Konkurrenz ist. Auf der Insel
angekommen, kriegt der Trupp zu hören das einer der
beiden auf der Insel stationierten Angestellten des Touristik Konzerns
von einem riesigem Seeungeheuer getötet wurden ist. Hierbei handelte es
sich um einen gigantischen Octopus, im Original
Gezora genannt, der die Beiden beim Angeln erwischte und den einen dann
zu sich ins Meer zog. Die Szene wurde in guter alter Tohomanier mit
bekannten Effekten
umgesetzt und es kam sogar etwas Spannung auf, als die Männer
versuchten vor den riesigen Tentakeln zu flüchten.
Man braucht noch nicht einmal genau hinschauen, um zu bemerken, dass
das Vieh nur eine Puppe zu sich ins Wasser zieht. Doch es kommt noch
besser. Später greift der Octopus das Dorf der Eingeborenen an, wie
auch die
Reisenden untergebracht sind.
Nach langem Kampf fällt dem Monster auch der 2 Mann,
welcher kurz zuvor beim Angeln noch knapp mit dem Leben davon gekommen
ist, zum Opfer und ein Eingeborener erleidet einen schweren Schock. Es
stellt sich heraus, dass das Monster gegen Schall empfindlich ist
und wird durch einen großen Schwarm Fledermäuse in die Flucht
geschlagen. Diese Szene ist meine absolute Lieblingsszene des Films.
Der Kampf
gegen den Octopus ist richtig spannend gemacht. Allein schon, wie die
Tentakel des Monsters in die Hütte eindringen und die Leute sich
verzweifelt versuchen zu wehren. Hier kann man auch deutlich sehen,
dass der Octopus von einem Mann gespielt wird, welcher seine Beine und
Arme in je einen Tentakel hat und der Rest mit Klavierseiten bewegt
wird. Das Vieh hat so eine Art Hut auf, an dem die Augen befestigt sind
und man kann deutlich erkennen, dass Sie keine Verbindung zum Körper
aufweisen. Trash pur!
Beim nächsten Angriff kann der Octopus dann mit Feuer getötet werden
worauf hin die außerirdische Lebensform einen Krebs zum Monster
mutieren lässt. Ab hier lässt der Film leider etwas nach, denn es
scheint sich Alles zu
wieder holen. Der Krebs wird nach einem etwas kurzen Auftritt
erfolgreich zersprengt
und es wird als nächstes eine Schildkröte in Besitz genommen.
Unterdessen versucht der Spion sämtliche Fledermäuse auf der Insel zu
vernichten um den Monstern so freie Bahn zu geben und die
Konkurenz auf
der Insel zum scheitern zu bringen.
Zum Finale gibt es dann noch mal einen ausgedehnten Kampf zwischen der
riesen
Schildkröte, die ganz cool ihren Kopf als Rammbock
ausfahren kann sowie einen neuen Krebs, bei dem man eindeutig noch
einmal
das selbe Kostüm des Anderen benutzt hat. Beide werden vom Schall eines
Fledermausschwarmes gegeneinander aufgestachelt. Der Kampf ist leider
etwas schwerfällig inszeniert auch wenn die
Schildkröte einige coole Moves drauf hat.
Wenn ich es nicht vorher gewusst hätte, währe ich niemals von selber
drauf gekommen, das Honda den Film inszeniert hat. Sein sonst so
einzigartiger Inszenierungstil kommt hier gar nicht so recht zur
Geltung. Trotzdem ist Monster des Grauens greifen unterhaltsamer
wie
kurzweiliger guter alter japanischer Monstertrashfilm, nicht mehr und
nicht weniger! 7 gute Punkte!
© Text Johnny Danger, MEDUSIS
X 09.03.2008
© Bildmaterial VCL (Deutschland)
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07/10 |
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